Metall

Beim Sägen von Metall muss unbedingt die Härte des Materials betrachtet werden. Die Variation erstreckt sich über weichen Metallen wie Aluminium oder Messing bis hin zu harten Metallen wie Wolfram oder Titan. Wer schon einmal Aluminium mit einer Paneel-Säge gesägt hat wird mitbekommen haben, was es bedeutet, wenn sich die Sägeblätter plötzlich mit dem heißen Aluminium verschmelzen. Beim Bohren in Stahl kann sich der Bohreinsatz in heißen Rauch auflösen. Warum solche Dinge passieren? Beim Umgang mit dem Elektrischen Fuchsschwanz sollte man auf jeden Fall einiges beachten.

Problem: Hitze

In beiden Beispielen ist das Metall überhitzt und damit ist das Sägen zum Problem geworden. Das Aluminium ist weicher als die Sägeblätter der Paneel-Säge. Durch die Reibung wurde genug Hitze erzeugt, um das Aluminium zu schmelzen und die Säge somit mit dem Material verschmelzen zu lassen. Im Gegensatz dazu ist Stahl am anderen Ende des Härte-Spektrums von Metall. Beim Bohren ist deshalb der Bohreinsatz weggeschmolzen.

In jedem einzelnen dieser Beispiel ist die Lösung: Vermeidung von Hitze. Durch Kühlung werden Hitzeprobleme vermieden und die Sägegeschwindigkeit und -qualität wird verbessert. Es gibt zwei Möglichkeiten um beim Sägen Hitze zu vermeiden: Geringere Sägegeschwindigkeit sowie Kühl- bzw. Schmierflüssigkeit. Industrielle Metall-Schneide Maschinen nutzen ein auf Wasser basierendes Kühlungsmittel, dass gesprüht wird.

Bei einer Bandsäge wird die Sägegeschwindigkeit verringert, damit beim Hubvorgang das Sägeblatt (durch Luft) gekühlt wird. Beim Überhitzen eines Elektrofuchsschwanzes verliert die Säge nicht nur an Härte, sondern kann zusätzlich zwischen den Hub-Bewegungen des Sägeblattes dieses nicht kühlen. Somit überhitzen Reciprosägen sehr schnell, die Säge verliert ihre Härtung und die Zähne des Sägeblattes schmelzen weg. Deswegen ist es unabdingbar beim Sägen von Metall die Säge zu Kühlen.